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Peak Performance Under Pressure

Stephen Hearns

Peak Performance Under Pressure zeigt, warum Menschen in entscheidenden Momenten versagen oder über sich hinauswachsen – und wie mentale Fertigkeiten gezielt trainiert werden können. Das Buch verbindet Sport-, Militär- und Leistungspsychologie zu einem praxisnahen Leitfaden für Höchstleistung, wenn es wirklich zählt.

Peak Performance Under Pressure

Eigene Gedanken / was steht auf dem Buchdeckel?

Stephen Hearn beschäftigt sich mit einer Kernfrage: Warum sinkt bei manchen Menschen die Leistung unter Druck, während andere genau dann ihr Bestes abrufen? Seine Antwort: Leistung unter Druck ist kein Talent, sondern das Ergebnis trainierbarer mentaler Prozesse.


Druck ist ein Wahrnehmungsproblem

  • Druck entsteht nicht primär durch die Situation, sondern durch Interpretation („Ich darf keinen Fehler machen“).

  • Stressreaktionen sind physiologisch normal – problematisch wird es erst, wenn sie als Bedrohung interpretiert werden.

  • Reframing („Das ist wichtig, also darf ich aktiviert sein“) kann die Leistung sofort verbessern.


Fokus schlägt Motivation

  • Unter Druck geht Leistung verloren, wenn Aufmerksamkeit von der Aufgabe auf das Ergebnis oder auf Selbstzweifel wandert.

  • Hochperformer lenken ihren Fokus bewusst auf kontrollierbare Prozesse.

  • Ein klar definierter „Performance-Fokus“ schützt vor Ablenkung.

Routinen schaffen Stabilität

  • Konstante Pre-Performance-Routinen (Atmung, Schlüsselgedanken, Körperhaltung) wirken wie ein mentaler Anker.

  • Sie reduzieren Variabilität und geben Sicherheit – unabhängig von Umgebung oder Stakes.

  • Routinen müssen unter realistischem Stress trainiert werden.


Selbstgespräch entscheidet über Outcome

  • Interner Dialog beeinflusst Wahrnehmung, Muskelspannung und Entscheidungsqualität.

  • Effektiv sind kurze, handlungsorientierte Cues statt motivierender Floskeln.

  • Sprache sollte beschreibend und neutral sein, nicht bewertend.


  • Training ≠ Simulation ohne Konsequenzen

  • Druckkompetenz lässt sich nur entwickeln, wenn echte Konsequenzen simuliert werden (Zeitdruck, Bewertung, Beobachtung).

  • „Stress-Inokulation“: dosierter, wiederholter Kontakt mit Belastung macht resilient.

  • Reflexion nach Belastung ist entscheidend für Lerntransfer.


Zentrale Learnings auf einen Blick

  • Peak Performance unter Druck ist erlernbar

  • Kontrolle der Aufmerksamkeit ist wichtiger als Kontrolle der Emotionen

  • Routinen + Fokus + Selbstgespräch = Leistungsstabilität

  • Drucktraining muss unangenehm, aber sicher sein

  • Vorbereitung entscheidet über Verhalten im kritischen Moment


Merci Raphi für die Buchempfehlung :-)

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