Grit
Angela Duckworth
Erfolg hält weniger von Talent als von Ausdauer und Leidenschaft. Wer dranbleibt, klug übt und Rückschläge akzeptiert, kann weit mehr erreichen, als er selbst glaubt.

Eigene Gedanken / was steht auf dem Buchdeckel?
Angela Duckworth beschreibt Grit als die Kombination aus Leidenschaft + Durchhaltevermögen über Jahre hinweg. Entscheidend ist nicht, wie motiviert oder talentiert jemand startet, sondern wie konsequent er oder sie trotz Rückschlägen am Ziel festhält.
Die Kernideen des Buches
1. Talent ist überschätzt
Talent mag den Start erleichtern, erklärt aber langfristigen Erfolg nur unzureichend. Viele Hochbegabte scheitern, während weniger Begabte durch Beharrlichkeit über sich hinauswachsen.
2. Grit = Leidenschaft + Ausdauer
Leidenschaft bedeutet nicht tägliche Euphorie, sondern eine langfristige Bindung an ein Ziel. Ausdauer heisst, auch bei Frustration weiterzumachen – über Monate und Jahre.
3. Erfolg folgt einer einfachen Formel
Anstrengung zählt doppelt:
Talent × Anstrengung = Fähigkeit
Fähigkeit × Anstrengung = Erfolg
Nicht Talent, sondern kontinuierliche Anstrengung ist der stärkste Hebel.
4. Growth Mindset als Fundament
Menschen mit einem Wachstumsdenken glauben, dass Fähigkeiten durch Übung wachsen. Dieses Mindset fördert Grit – besonders in anspruchsvollen Lernumgebungen.
5. Deliberate Practice statt Wiederholung
Wirksames Üben ist:
zielgerichtet
an der eigenen Leistungsgrenze
mit Feedback verbunden
oft unangenehm Genau diese Art des Übens baut echte Kompetenz auf.
6. Grit ist erlernbar
Grit ist keine fixe Persönlichkeitseigenschaft. Er entwickelt sich durch:
sinnvolle Ziele
Vorbilder
unterstützende Kulturen
bewusste Reflexion von Rückschlägen
7. Kultur schlägt Motivation
Organisationen, Schulen oder Teams, die Anstrengung wertschätzen, fördern automatisch Grit – stärker als jede Motivationsrede.
Angela Duckworth hat eine eigene Scala für Grit entwickelt (10 Fragen)